Mappings
Die Konfiguration der Mappings erfolgt im Datacenter über das Menü Documents.
Im Bereich Mappings werden fachliche Schlüsselobjekte innerhalb eines Datensatzes identifiziert und strukturiert zugeordnet.
Ziel ist die standardisierte Bereitstellung von Empfänger- und Identifikationsinformationen für nachgelagerte Prozesse (z. B. Dokumentenerstellung, Archivierung, Schnittstellenkommunikation).
Empfänger - Mapping
Das Mapping Empfänger dient der Ermittlung und Strukturierung einer zustellfähigen Anschrift gemäß DIN 5008.
Dabei werden unterschiedliche Empfängertypen unterstützt:
- Natürliche Person
- Bestehend aus den Namensbestandteilen Titel, Vorname, Vorsatzwort, Namenszusätzen und Nachname
- Ergänzt um eine gültige postalische Anschrift
- Nicht natürliche Person (Organisation)
- Bestehend aus Name und optionalem Namenszusatz (z. B. Abteilung, Institution)
- Ergänzt um eine gültige postalische Anschrift
Das Empfänger-Mapping stellt sicher, dass die Daten in einer standardisierten Struktur für die Weiterverarbeitung bereitgestellt werden.
Identifier - Mapping
Das Mapping Identifier dient der Ermittlung eines eindeutigen Ordnungsbegriffs zur Identifikation einer Person oder eines Objekts innerhalb eines Datensatzes.
Typische Identifier sind beispielsweise:
- KV-Nummer
- Betriebsnummer
- PartnerId
- PersId
Der Identifier wird im Prozesskontext bereitgestellt und dient als zentrale Referenz für systemübergreifende Zuordnungen und Schnittstellenkommunikation.
Identifier-Gruppen
Identifier-Gruppen ermöglichen die Zusammenfassung mehrerer Identifier-Mappings in einer priorisierten Auswahllogik.
Dabei gilt:
- Mehrere mögliche Identifier werden definiert
- Die Verarbeitung erfolgt in einer festgelegten Reihenfolge
- Es wird der erste im Datensatz verfügbare und valide Identifier verwendet
Dieses Konzept erlaubt eine flexible und robuste Identifikation, auch wenn unterschiedliche Datenquellen oder alternative Identifier-Strukturen vorliegen.