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OGS Reschedule Job

Der Job OGS Reschedule Job dient dazu, Aufträge, die ursprünglich über einen digitalen Kanal (z. B. App oder OGS) verarbeitet wurden, nach Ablauf definierter Fristen erneut über einen nicht digitalen Kanal (z. B. Druck) zu versenden.

Der Job prüft dazu:

  • den verwendeten Kanal
  • das konfigurierte Zielsystem
  • den aktuellen Dokumentenstatus
  • definierte Fristen

Ziel ist es, sicherzustellen, dass Aufträge, die digital nicht erfolgreich zugestellt oder bearbeitet wurden, automatisiert in einen alternativen Versandweg überführt werden.

Datenquelle & Systemfilter

Feld Beschreibung
Quelldatenbank Datenbank, auf die sich der Job bezieht. Muss unter Communication → Ressourcen konfiguriert sein.
System-Name Systemname des digitalen Zielsystems (z. B. App oder OGS), wie im Kanal (Profileigenschaft) konfiguriert. Es werden nur Aufträge verarbeitet, die diesen Systemweg genommen haben.

Statussteuerung

Feld Beschreibung
Status Code eingehend Status, der die Aufträge kennzeichnet, die vom Job geprüft und aufgegriffen werden sollen.
Status Code ausgehend Status, der nach erfolgreicher Rescheduling-Verarbeitung vergeben wird.
Status Code Error Status, der bei fehlerhafter Verarbeitung vergeben wird.

Batch- & Gruppensteuerung

Feld Beschreibung
Batchname Name des erzeugten Batches in der Batchübersicht. Sollte kurz und eindeutig sein.
GruppenId-Generator Namensgenerator zur Erzeugung einer eindeutigen Auftragsgruppennummer. Generator muss unter Communication → Namensgenerator konfiguriert sein.

Fristenlogik

Feld Beschreibung
Interne Frist nutzen Aktiviert die Nutzung der im Auftrag hinterlegten Frist. Diese wird in Communication → Vorlageneigenschaften → App & Online-Geschäftsstelle im Feld Frist definiert und als Metainformation am Auftrag gespeichert.
Default Frist Fallback-Frist, wenn keine interne Frist gesetzt ist. Wird nur verwendet, wenn keine Auftragsfrist vorhanden ist.

Abschlusssteuerung

Feld Beschreibung
Automatisch abschließen Legt fest, ob der erzeugte Batch automatisch abgeschlossen wird. Die Vorlageneigenschaften unter Documents → Vorlageneigenschaften sind hierbei zu beachten.

Verarbeitungslogik (vereinfacht)

  1. Selektion aller Aufträge mit:
    • passendem System-Name
    • passendem Status Code eingehend
  2. Prüfung der Frist:
    • interne Frist (wenn aktiviert)
    • sonst Default-Frist
  3. Frist überschritten → Auftrag wird neu verarbeitet
  4. Neuer Batch wird erzeugt
  5. Status wird auf Status Code ausgehend gesetzt
  6. Bei Fehler → Status Code Error

Typische Einsatzszenarien

  • Digitale Zustellung (App/OGS) wurde nicht innerhalb der Frist angenommen
  • Digitale Nachricht wurde nicht abgerufen
  • Fallback auf Papierausgabe nach Ablauf der Online-Frist
  • Sicherstellung regulatorischer Versandpflichten

Fachliche Hinweise & Empfehlungen

  • Interne Frist nutzen sollte bevorzugt werden, um template-spezifische Fristen einzuhalten.
  • Default Frist nur als Fallback konfigurieren.
  • Statuswechsel klar dokumentieren (Audit- und Revisionsrelevanz).
  • Batchname eindeutig gestalten (z. B. OGS-Fallback-YYYYMMDD).
  • Automatisch abschließen nur aktivieren, wenn keine manuelle Freigabe erforderlich ist.
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