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Prozessmodellierung

In der Prozessmodellierung werden:

  • neue Prozesse angelegt
  • bestehende Prozesse bearbeitet

Aufbau der Oberfläche

Die Oberfläche der Prozessmodellierung ist in zwei Bereiche aufgeteilt:

Linker Bereich

Der linke Bereich enthält:

  • die Prozessidentifikation
  • die Modellierung und Orchestrierung der Prozesskomponenten

Hier wird die Struktur des Prozesses definiert und die Reihenfolge der Komponenten festgelegt.
Die Reihenfolge bestimmt die sequenzielle Verarbeitung der Eingangsdaten.

Komponente hinzufügen

Neue Prozesskomponenten werden über die Funktion + Komponente hinzufügen am unteren linken Rand der Prozesskonfiguration eingefügt.

Beim Betätigen der Funktion öffnet sich ein Dialogfenster, das eine strukturierte und nach Kategorien gruppierte Übersicht aller verfügbaren Prozesskomponenten bereitstellt.

Der Dialog ist in zwei Bereiche unterteilt und folgt einem Master-Detail-Prinzip mit synchroner Navigation zwischen Kategorien und Komponentenliste.

  • Auswahl einer Kategorie – linke Seite
  • Die Detailansicht auf der rechten Seite springt automatisch zur entsprechenden Kategorie und zeigt die darin verfügbaren Komponenten an.
  • Scrollen innerhalb der Komponentenliste – rechte Seite
  • Beim Scrollen durch die Komponentenliste wird die aktuell sichtbare Kategorie automatisch in der linken Navigationsübersicht markiert.

Eine Schnellsuche am oberen Rand des Dialogs ermöglicht das direkte Auffinden und Auswählen von Komponenten.
Dabei werden die verfügbaren Komponenten kategorienübergreifend nach Namen gefiltert, sodass gewünschte Komponenten ohne Navigation durch die Kategorienliste schnell identifiziert und ausgewählt werden können.

Eine Komponente wird durch Auswahl (Klick) auf den entsprechenden Eintrag in der Komponentenliste hinzugefügt.

Nach der Auswahl wird die Komponente automatisch in den aktuellen Prozess eingefügt und kann anschließend konfiguriert werden.

Rechter Bereich

Der rechte Bereich stellt die Detailansicht des Prozesses dar und zeigt den gesamten Prozess an.

Zwischen linker und rechter Seite besteht eine synchrone Navigation im Sinne eines Master-Detail-Prinzips:

  • Auswahl links → Die Detailansicht springt automatisch zur gewählten Komponente.
  • Scrollen rechts → Der Fokus in der linken Übersicht wird automatisch auf die aktuell sichtbare Komponente gesetzt.

Die Positions- und Fokussteuerung erfolgt bidirektional und kontextsensitiv.

Komponenten sind eigenständige Programmbausteine, aus denen sich ein Prozess zusammensetzt.
Fachlich können sie mit einer API verglichen werden, da sie klar definierte Funktionen innerhalb des Prozessablaufs übernehmen.

Die Detailansicht umfasst:

  • Konfiguration der Prozesskomponenten
  • Speicherung des Prozesses
  • Historienübersicht des Prozesses

Eine Komponente:

  • verarbeitet Eingabedaten
  • erzeugt definierte Ausgaben oder Statusinformationen
  • übergibt das Ergebnis an den nächsten Prozessschritt

Aufbau eines Prozesses

Jeder Prozess besteht aus zwei Teilbereichen:

  • Allgemeiner Prozessteil
  • Spezifischer Prozessteil
Teilbereich Beschreibung
Allgemeiner Prozessteil Für alle Prozesse identisch aufgebaut. Die Konfiguration kann variieren, die Struktur bleibt jedoch gleich. Der allgemeine Prozessteil steuert primär das technische Laufzeitverhalten.
Spezifischer Prozessteil Besteht aus der individuell definierten Reihenfolge und Konfiguration der einzelnen Prozesskomponenten. In diesem Bereich wird die fachliche Logik sowie der konkrete Ablauf eines Prozesses modelliert. Jede Komponente verfügt über eine eigene Detailbeschreibung, die nach Komponentenkategorien strukturiert ist. Die entsprechenden Beschreibungen sind im Datacenter unter Process in den Untermenüs der jeweiligen Kategorien abrufbar.

Zweck

Die Prozessmodellierung ermöglicht:

  • die strukturierte Definition von Datenverarbeitungsabläufen
  • die Kombination einzelner Komponenten zu einer vollständigen Prozesskette
  • eine flexible Anpassung von Abläufen ohne Codeänderung
  • die Trennung von technischem Laufzeitverhalten und fachlicher Prozesslogik
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