Allgemeiner Prozess Teil
Über den Button „Neuer Prozess“ wird ein leerer Prozess erzeugt. Die Bearbeitung eines bestehenden Prozesses erfolgt im gleichen Dialog.
Jeder Prozess besteht aus:
- einem allgemeinen Prozessteil (für alle Prozesse identisch aufgebaut)
- einem spezifischen Prozessteil (individuelle Komponenten und deren Reihenfolge)
Im allgemeinen Prozessteil werden grundlegende Identifikations-, Laufzeit- und Steuerungsparameter definiert.
Grunddaten
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Titel | Frei wählbarer Name zur Identifikation des Prozesses. |
| Endpoint | Eindeutiger, interner Identifikationsname des Prozesses. Wird von angebundenen Systemen oder internen Aufrufen verwendet. Empfehlung: Kleinbuchstaben und Zahlen |
| Alias | Bezeichnung des Prozesses für den externen Aufruf (z. B. via Web-Request). Empfehlung: Kleinbuchstaben und Zahlen |
| Beschreibung | Freitextbeschreibung des Prozesses. |
Laufzeitverhalten
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Asynchron ausführen | Der Aufrufer wartet nicht auf die Prozessausführung. Es werden keine prozessspezifischen Rückgabedaten geliefert. |
| Längere Ausführungszeit erwartet | Performance-Indikator. Der Prozess wird in einem eigenen Thread ausgeführt. Für intracon:bk derzeit nicht erforderlich. |
Nutzdaten & Protokollierung
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Nutzdaten speichern | Speichert die Eingangsdaten in den Prozessdetails. |
| Nutzdaten nur bei Fehler speichern | Speichert Nutzdaten ausschließlich im Fehlerfall. Voraussetzung: „Nutzdaten speichern“ aktiviert. |
Nur mit gespiecherten Nutzdaten können Prozesse wiederholt werden.
Wiederholungslogik
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Automatische Wiederholung erlauben | Startet den Prozess erneut, wenn er fehlerhaft beendet wurde. |
| Intervall in Minuten | Definiert das Intervall für den automatischen Neustart. Voraussetzung: automatische Wiederholung aktiviert. |
| Maximale Wiederholungen | Definiert, wie oft der Prozess maximal automatisch wiederholt wird. |
Prozessverkettung
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Prozess bei Erfolg | Optionaler Folgeprozess, der bei erfolgreichem Abschluss gestartet wird. |
| Prozess bei Fehlschlag | Optionaler Folgeprozess, der bei fehlerhaftem Abschluss gestartet wird. |
Test & Simulation
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Vordefinierte Inhalte | Definiert Beispieldaten für Testszenarien. Ermöglicht das Testen eines Prozesses mit definierten Eingangsdaten. |
| Testmodus aktivieren | Aktiviert den Testmodus zur Übergabe von Testdaten und zur Prüfung der Komponentenausgaben. |
Suchfelder (für Prozesshistorie)
Die Suchfelder stehen im direkten Zusammenhang mit gespeicherten Nutzdaten und ermöglichen eine gezielte Filterung in der Prozesshistorie.
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Anzeigename | Bezeichnung des Suchfeldes in der Prozesshistorie. |
| Feldname | Technischer Name des Suchfeldes in der Konfiguration (frei definierbar). |
| Feldtyp | Definiert, auf welche Daten sich die Suche bezieht. |
Feldtypen
| Feldtyp | Beschreibung |
|---|---|
| Interne-ID | Interne intracon:bk-Auftragsnummer (Document-Number oder interner Unique-Identifier). Feldname: documentId. |
| Externe-ID | Externe Auftragsnummer (z. B. 21c |
| Gruppen-ID | Externe Auftragsgruppennummer (z.B. 21c |
| Entitäten-ID | Entität, die für den Auftrag konfiguriert wurde. |
| Benutzer-ID | Kennung des Auftragseigentümers. |
| Benutzerdefiniert | Frei definierbar, nur in Abstimmung mit dem aufrufenden System nutzbar. |
Exportfunktion
| Funktion | Beschreibung |
|---|---|
| Download Template XML | Stellt den gesamten Prozess inkl. aller konfigurierten Komponenten als XML-Datei bereit. Kann zur Sicherung oder zum Import in ein anderes intracon-System verwendet werden. Beim Import ist darauf zu achten, dass die intracon-Versionen beider Systeme identisch ist. |
Zweck des allgemeinen Prozessteils
Der allgemeine Prozessteil definiert:
- die technische Identität des Prozesses
- das Laufzeit- und Wiederholungsverhalten
- die Protokollierungs- und Suchmechanismen
- optionale Folgeprozesse
- Test- und Exportmöglichkeiten
Er bildet die technische Grundlage, auf der der spezifische, fachliche Prozessablauf aufgebaut wird.
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