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OMS Task wiederholen

Der Job OMS Task wiederholen dient dazu, bereits im System vorhandene Prozesse erneut zur Verarbeitung anzustoßen.

Über ein frei definierbares SQL wird eine Menge an bestehenden Aufträgen (documentId) ermittelt.
Für jede ermittelte documentId wird ein neuer Prozess in die Prozess-Warteschlange eingestellt.

Wichtig:

  • Es entsteht ein neuer Prozess
  • Es besteht keine Verbindung zum ursprünglichen Prozesslauf
  • Der ursprüngliche Prozess (erfolgreich oder fehlerhaft) bleibt unverändert

Dieser Job eignet sich insbesondere für:

  • Technische Wiederholungen nach Fehlerbehebungen
  • Massen-Reprocessing nach Systemanpassungen
  • Nachverarbeitung von Aufträgen bei fachlichen Änderungen

Funktionsweise

  1. SQL ermittelt eine Menge an documentId
  2. Für jede documentId wird:
    • ein neuer Prozess erzeugt
    • mit dem konfigurierten EndpointName gestartet
  3. Die neuen Prozesse laufen unabhängig von vorherigen Instanzen

Selektion der Prozesse

Feld Beschreibung
Batchcode SQL-Abfrage zur Ermittlung der documentId-Werte. Das SQL darf ausschließlich documentId (eindeutiger Auftragsschlüssel aus intracon:bk) zurückgeben. Keine führenden oder nachgestellten Leerzeichen im SQL enthalten.
Timeout Zeit (in Sekunden), wie lange das System auf eine Antwort der Datenbank wartet, bevor der Lauf abgebrochen wird. Bezieht sich auf die Wartezeit, nicht auf die Laufzeit des SQL.
Quelldatenbank Datenbank, auf die sich das SQL bezieht. Muss unter Communication → Ressourcen konfiguriert sein.

Prozessdefinition

Feld Beschreibung
Process-Filter EndpointName des Prozesses, der für jede ermittelte documentId neu gestartet werden soll. Für jede ID wird ein neuer Prozess mit diesem Endpoint erzeugt.

Wichtige technische Anforderungen

  • Das SQL darf ausschließlich eine Spalte liefern: documentId
  • Keine zusätzlichen Felder oder Aliasnamen
  • Die Selektion sollte eindeutig sein (keine Dubletten)
  • Hohe Datenmengen können zu erhöhter Prozesslast führen

Fachliche Hinweise

  • Dieser Job ersetzt keine fachliche Fehlerkorrektur – er wiederholt nur die technische Verarbeitung
  • Statusprüfungen sollten im SQL berücksichtigt werden
  • Der Job erzeugt neue Prozessinstanzen ohne Historienbezug
  • Vor Massenläufen sollte ein Test mit begrenzter Ergebnismenge erfolgen

Typische Einsatzszenarien

  • Wiederholung fehlgeschlagener Prozesse
  • Nachverarbeitung nach Template-Anpassungen
  • Technische Migrationen
  • Fehlerkorrekturen in Schnittstellen
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