Flow
Flow-Komponenten steuern den Ablauf eines Prozesses durch die Auswertung definierter Bedingungen.
Sie beeinflussen die weitere Ausführung des Prozesses, indem sie Verzweigungen, alternative Pfade oder kontrollierte Übergänge zwischen Prozessschritten ermöglichen.
Zweck
- Ablaufsteuerung
- Bedingungsprüfung
- Verzweigungslogik
- Pfadentscheidung
Funktionales Verhalten
- Eine Flow-Komponente wertet definierte Bedingungen auf Basis des aktuellen Prozesskontextes aus.
- Abhängig vom Ergebnis der Auswertung wird ein spezifischer Prozesspfad aktiviert.
- Nicht zutreffende Pfade werden nicht ausgeführt.
- Die Entscheidung erfolgt deterministisch auf Basis der konfigurierten Regeln.
Typische Entscheidungsgrundlagen
- Vergleich von Feldwerten
- Prüfung auf Existenz oder Leere von Datenfeldern
- Numerische Vergleiche (größer, kleiner, gleich)
- Logische Verknüpfungen (AND, OR, NOT)
- Status- oder Ergebniswerte vorheriger Komponenten
Technischer Kontext
Flow-Komponenten verändern keine Dateninhalte.
Sie greifen ausschließlich lesend auf den Prozesskontext zu und treffen auf dieser Basis eine Ablaufentscheidung.
Das Ergebnis der Bedingungsauswertung bestimmt:
- den nächsten auszuführenden Prozessschritt
- den Wechsel in einen alternativen Verarbeitungspfad
- das Beenden oder Fortsetzen eines Prozesses
Flow-Komponenten sind somit strukturelle Steuerungselemente innerhalb der Prozessdefinition.
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