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Subsystem Digigs

Das Subsystem Digigs übernimmt im Kontext der Anbindung der Digitalen Geschäftsstelle folgende zentrale Aufgaben:

  • Bereitstellung zusätzlicher digigs-relevanter Metadaten
  • Diese erweitern die bereits auftragsbezogen bereitgestellten Metadaten
  • Steuerung der digitalen Bereitstellung und Verarbeitung von Dokumenten
  • Übergabe und Aussteuerung von Prozessen in Richtung digitaler Kanäle (z. B. App, Online-Postfach)

Es ist möglich, innerhalb eines Systems mehrere Digigs-Subsysteme parallel zu konfigurieren, um mehrere Zielsysteme bzw. digitale Kanäle (1:n) anzusprechen.

Feste Konfigurationsparameter

Feld Beschreibung
Typ Auswahl des Subsystem-Typs. Für dieses Subsystem ist der Typ Digigs fest vorgegeben.
EndpointName Eindeutige technische Bezeichnung des Prozesses (Endpoint), der für die Aussteuerung von Daten in Richtung digitaler Kanäle aufgerufen wird. Der Endpoint definiert die konkrete Integrationslogik (z. B. REST-Aufruf, Writer-Komponente).
ValidationEndpointName Eindeutige technische Bezeichnung des Prozesses (Endpoint), der die Verfügbarkeit bzw. Freigabe der Funktionen eines verbundenen Systems steuert. Das Ergebnis des Prozesses bestimmt, ob die Nutzung im jeweiligen Kontext (z. B. Kanalauswahl) zulässig ist.
StornoEndpointName Eindeutige technische Bezeichnung des Prozesses (Endpoint), der im Falle einer manuellen Stornierung ausgeführt wird. Dieser Prozess dient dazu, bereits bereitgestellte digitale Inhalte fachlich oder technisch zurückzunehmen bzw. zu widerrufen.
Erfordert Signierung Steuert, ob vor der digitalen Bereitstellung eine digitale Signierung erforderlich ist. Ist die Option aktiv, wird ein konfiguriertes Subsystem (innerhalb des gleichen verbundenen Systems) vom Typ Signierung vorgeschaltet. Der zugehörige Endpoint wird vor dem Digigs-Prozess ausgeführt.
Aktivierungs-Bedingung Definiert eine logische Bedingung, die bestimmt, ob der konfigurierte Prozess zur digitalen Bereitstellung ausgeführt wird. Die Bedingung kann auf alle im Prozesskontext verfügbaren Metadaten zugreifen. Die Syntax wird im Bereich Verbundene Systeme separat beschrieben.

Erweiterte Konfiguration

Zusätzlich zu den festen Parametern kann das Subsystem über folgende Mechanismen erweitert werden:

  • Konfigurations-Templates
  • Status-Update-Templates

Konfigurations-Templates

Über Konfigurations-Templates können zusätzliche, frei definierbare Felder bereitgestellt werden.

Diese Felder:

  • erweitern die Vorlageneigenschaften dynamisch
  • stehen im Kontext des jeweiligen verbundenen Systems zur Verfügung
  • können für die Steuerung der digitalen Prozesslogik oder zur Übergabe zusätzlicher Metadaten genutzt werden
  • ermöglichen über die Aktivierung der Eigenschaft Erzeugen (Checkbox in den Vorlageneigenschaften) die gezielte Steuerung, ob der zugehörige Prozess ausgeführt wird

Status-Update-Templates

Status-Update-Templates ermöglichen die Definition von Rückmelde- und Statusverarbeitungslogiken im Zusammenhang mit der digitalen Verarbeitung.

Dies umfasst z. B.:

  • Verarbeitung von Rückmeldungen aus digitalen Kanälen (z. B. Zustellstatus, Lesestatus)
  • Aktualisierung von Statusinformationen im Prozesskontext
  • Weiterverarbeitung in nachgelagerten Prozessen

Technischer Hinweis

Die konkrete Funktionalität des Subsystems wird maßgeblich durch die konfigurierten Endpoints bestimmt.

Das Subsystem stellt dabei die Konfigurationsstruktur für die benötigten Metadaten sowie die Verknüpfung zu digitalen Kanälen innerhalb der Profileigenschaften (Kanäle) bereit.

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